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15.07.2013

Nicht immer war die Parkbank auch eine „sichere Bank“


Sitzplatz mit Stehvermögen: Auf den Spuren von rauen Sitten und Standesdünkel


Auf die Auswechselbank will niemand, auf die Schulbank dürfen in der Regel nur die Jüngeren, und eine Werkbank ist gar keine Sitzgelegenheit. Wie schön, dass es auch noch Parkbänke gibt, auf denen jeder Platz nehmen darf. Selbstverständlich war das jedoch nicht immer. In früheren Zeiten wurde noch nach Rang und Stand unterschieden: Für einen Ehrenmann war es ausgeschlossen, neben einem Vertreter des gemeinen Volkes auf einer Bank zu sitzen. Später wurde keine Ausnahme mehr gemacht, es galt „durch die Bank“ gleiches Recht für alle. Wir haben für Sie noch mehr Interessantes zu der meist mehreren Menschen Platz bietenden Sitzgelegenheit nachgeschlagen.

Woher der Begriff Bank stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Möglich ist, dass er auf das germanische „bankiz“ zurückgeht, was so viel wie „gerundete Erdaufschüttung zum Sitzen“ bedeutete. Später wurde daraus ein aus Holz gefertigter Sitz. Eine andere Theorie besagt, dass der Begriff ursprünglich auf ein zum Sitzen flach geschlagenes und geebnetes Erdstück zurückgeht. Welche Vermutung auch stimmt: Fest steht, dass moderne Parkbänke ein Vielfaches an Komfort und Bequemlichkeit bieten – zumindest, sofern sie nicht kaputt sind.

Denn auch der „Bankrott“ ist mit den Stadtmöbeln, wie wir sie heute kennen, verwandt. Er wurde aus dem Italienischen entlehnt, wo „banco rotto“ nichts anderes als „zerbrochener Tisch“ oder „zerbrochene Werkbank“ heißt. Um das 15. Jahrhundert nutzten Geldwechsler die Holzmöbel, um ihre Geschäfte darauf abzuwickeln. Konnten sie ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, wurde kurzer Prozess gemacht und die Bank kurz und klein geschlagen.

Plus an Lebensqualität

Moderne Bänke sind viel zu schön, um sie zu zerstören. Im Gegenteil: der Fantasie sind aufgrund moderner Fertigungstechniken und einer großen Auswahl an Materialien und Modellen kaum Grenzen gesetzt. Sitzbänke in Parks, in Fußgängerzonen oder in der Nähe von touristischen Sehenswürdigkeiten laden zum Entspannen ein. Mit der demografischen Entwicklung und der damit einhergehenden zunehmenden Alterung der Gesellschaft bedeuten ausreichend vorhandene Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum darüber hinaus ein Plus an Lebensqualität.

Diese Gedanken sollten Stadtplaner nicht auf die lange Bank schieben, die früher übrigens im Gerichtssaal stand. Schon im Mittelalter konnten sich Verhandlungen über Monate und Jahre hinziehen. Die Verfahren in der Warteschlange landeten zunächst in einer Truhe, die einer Sitzbank ähnlich war. Bis die Akte aus ihr wieder hervorgeholt wurde, konnte viel Zeit vergehen: Das Verfahren wurde auf die lange Bank geschoben.

Bei der Götsch GmbH geht es schneller: Auf unserer Internetpräsenz finden Sie aktuell eine große Auswahl an Bänken des katalanischen Herstellers Vilagrasa. Nehmen Sie eine entspannte Sitzhaltung ein – und klicken Sie hier.