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11.04.2014

Der Westentaschen-Beamer kommt


Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom werden in diesem Jahr allein in Deutschland rund 26 Millionen Smartphones verkauft. Vor allem für jüngere Generationen entwickelt sich der mobile Begleiter zum Standard: Nahezu zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen besitzt mittlerweile ein solches Gerät. Mit ihrer großen Verbreitung und den immer schneller werdenden mobilen Internetverbindungen eröffnen sie eine Vielzahl an Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch nicht einmal denkbar waren.

Die Götsch GmbH bietet in Kooperation mit der Internetagentur CAPCom AG die Realisierung virtueller Stadtrundgänge an, mit denen Touristen und Besucher mithilfe eines QR-Codes an Ort und Stelle beispielsweise zusätzliche Informationen über Sehenswürdigkeiten abrufen können. Noch im Forschungsstadium ist ein Projekt von Google, mit dem es möglich werden soll, Bildschirminhalte eines oder mehrerer Smartphones umgehend auf jedes beliebige externe Display zu übertragen.

Die Verbindung zwischen Handy und externem Display wird beim „Google Open Project“ mittels eines QR-Codes über das Internet hergestellt. Einmal mit dem Smartphone gescannt, identifiziert das Smartphone das externe Display automatisch. Mittels der üblichen Gestensteuerungen kann das Fenster auf dem  Display, auf dem der Smartphone-Bildschirminhalt angezeigt werden soll, dann vergrößert, verkleinert, oder auch verschoben werden. So wird das Smartphone zu einem virtuellen Beamer, wobei die Anzeige auf dem externen Display den Bewegungen des Smartphones folgt. Ist die Lage und Größe des Fensters, in dem der Bildschirminhalt erscheinen soll, einmal festgelegt, beginnt die Übertragung. Nachdem die Projektion gestartet ist, kann das Smartphone zur Seite gelegt werden, da die Übertragung automatisch fortgeführt wird.

Voraussetzung dafür ist, dass der Monitor oder der Fernseher an das Internet angeschlossen ist. Da die Verbindung über einen Webserver und via Web-App hergestellt wird, muss das externe Anzeigegerät für die Projektion im Gegensatz zu anderen Lösungen nicht kompatibel sein. Für die Projektion allerdings müssen Nutzer ihre App mit einer „library“, einer digitalen Bibliothek namens „Open Projector“, verknüpfen. Sogar Touch-Oberflächen werden erkannt und angesteuert, sofern das externe Display über solch eine Oberfläche verfügt, berichtet das IT-Portal golem.de.

Treffpunkte für Touristen und Einwohner

Ein Clou der Lösung ist, dass sogar mehrere Personen mit unterschiedlichen Smartphones den Inhalt ihres Bildschirmdisplays gleichzeitig auf das externe Anzeigegerät projizieren können. Die Übertragung erfolgt in Echtzeit, was die Lösung, sollte sie eines Tages marktreif werden, sowohl für Unternehmen als auch für Werbestrategen und Städteplaner interessant machen könnte. Anzeigegeräte und Monitore kosten wenig und sind bereits an einer Vielzahl öffentlicher Plätze in Gebrauch. Das können beispielsweise  Internet-Cafes sein, wo Monitore und Laptops zuhauf rumstehen. Denkbar wären auch Werbemonitore, wie sie beispielsweise in S- und U-Bahn-Stationen zu finden sind. Für wenig Geld könnte man auch einen Monitor in Info-Tafeln oder Vitrinen integrieren. Stadtbummler könnten sich mit der Lösung beispielsweise auf einem beliebigen externen Display, ob einem Laptop oder einem öffentlich zugänglichen Monitor, gegenseitig Fotos von Sehenswürdigkeiten zeigen oder gemeinsam auf einer vergrößerten virtuellen Stadtkarte „Geheimtipps“ austauschen. In einem Demonstrationsvideo zeigt Google eine weitere Möglichkeit auf: Warum nicht eine Partie „Tic Tac Toe“ mit anderen Fahrgästen spielen, während man auf den Bus wartet? Oder einen kleinen Wissenstest, gerne auch interaktiv, nach einem historischen Stadtrundgang ausfüllen?

Im Gegensatz zum Google Open Project sind virtuelle Stadtrundgänge keine Zukunftsmusik, sondern heutzutage schon vielseitig und mit Mehrwert einsetzbar. Um zu unserem Angebot rund um den QR-Code weitergeleitet zu werden, klicken Sie bitte hier.