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11.04.2014

Informationen über die Ausbildung zur Großhandelskauffrau/zum Großhandelskaufmann

Ein Kurz-Interview mit Nadine Berz, ehemalige Auszubildende der Götsch GmbH


Warum hast Du Dich für eine Lehre als Großhandelskauffrau entschieden?

Nadine Berz: Mich interessieren kaufmännische Berufe, weil Kaufleute immer gefragt sind und man flexibel einsetzbar ist, zum Beispiel als Vertriebsmitarbeiter direkt beim Kunden vor Ort, oder im Innendienst, als Einkäufer oder im Marketing. Es gibt viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und zu spezialisieren.

Ich habe mich schon in der Schule für kaufmännische Kurse interessiert und ein Praktikum bei der VDE (Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH) absolviert. Das hat mir sehr gefallen. Dort habe ich wertvolle Einblicke bekommen, welche Tätigkeiten man im Büro verrichtet und auf was es dabei ankommt. Diese haben mir auch einen guten Wissensvorsprung für meine spätere Ausbildung bei der Götsch GmbH gebracht.

Im Wesentlichen geht es um das Erstellen von Angeboten und Aufträgen für Kunden, darum vorerfasste Bestellanforderungen in vergabefertige Bestellungen umzusetzen und mit Daten, wie z. B. Lieferant, Liefertermin und Bestelltext zu ergänzen, Wareneingänge nach ihrer Lieferung zuzubuchen sowie Rechnungsprüfungen durchzuführen und Rechnungen im ERP System (Enterprise Resource Planning Software) zu erfassen sowie alle für die Geschäftsvorgänge relevanten Papiere abzulegen.
In der Versandabteilung geht es um das Erstellen von Versandpapieren aus der ERP Software heraus, um die Prüfung der Speditionsrechnungen, um die Bearbeitung des Postein- und ausgangs. Hier werden unter anderem die Grundzüge der Materialwirtschaft erläutert.

Auch das Erstellen von Broschüren und Informationsmaterial für den Einsatz auf Messen und beim Kunden war Teil des Betätigungsfeldes.

Warum hast Du Dich für die Götsch GmbH als Ausbildungsbetrieb entschieden?

Berz: Mir hat es gefallen, in einem traditionsreichen und gleichzeitig innovativen Unternehmen mit familiärer Atmosphäre zu starten. Hier kennt jeder jeden und wir arbeiten als Team zusammen. Auch ich war vom ersten Tag an Teil des Teams. Das hat für mich einen hohen Wohlfühlfaktor beim Arbeiten ausgemacht: Mit wirklich jedem Mitarbeiter reden und tatsächlich erfahren zu können, was hinter den einzelnen Arbeiten und Entscheidungen steckt. Obwohl Götsch ein Handelsunternehmen ist, haben wir auch eine kleine, aber feine Produktionsstätte, in der unsere Stadtmöblierungsmarke ProForm™ gefertigt wird. Man lernt hier zum einen den Handel mit Waren, aber zum anderen auch, wie sich Kosten bei der Herstellung von Waren zusammensetzen. Das finde ich persönlich besonders spannend.

Du bist nach Deiner Lehre von der Götsch GmbH übernommen worden. Was war für Dich ausschlaggebend, weiterhin für Deinen Ausbildungsbetrieb tätig zu sein?

Berz: Hier habe ich die Möglichkeit, einen Berufseinstieg zu finden und mich in bekanntem Rahmen tiefer in die Materie einzuarbeiten. Ich konnte Verantwortung für einen eigenen Kundenkreis übernehmen. Darunter ist auch ein Großkunde, den ich eigenständig berate und vom  Angebot bis zur Rechnungstellung, und in wenigen Ausnahmefällen auch einmal bei Reklamationen, betreue. Darüber hinaus erhalte ich von diesem Jahr an
die Option, mich im Bereich Einkauf zur Fachkauffrau Einkauf und Logistik weiterzuqualifizieren. Während meiner Lehrzeit und der zwei Jahre danach habe ich gemerkt, dass es mir sehr viel Freude bereitet, neben dem Tagesgeschäft auch strategisch zu arbeiten, indem ich Preisanfragen mache und die Preise verschiedener Lieferanten im
Blick behalte. Ich beobachte außerdem, wie sich die Lieferantenperformance entwickelt und schlage erste Maßnahmen vor.

Welche wichtigen Faktoren sollte ein Auszubildender berücksichtigen, wenn er eine Ausbildung zum/zur Großhandelskaufmann/frau in Betracht zieht?

Berz: Kontaktfreudigkeit ist sehr wichtig, aber auch ein dienstleistungsorientiertes und korrektes Auftreten gegenüber der Kunden. Man sollte dazu bereit sein, sich mit dem Unternehmen, seinen Leistungen und Produkten genauestens auseinanderzusetzen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und die Kunden adäquat beraten zu können. Gefragt ist auch, sich einzubringen und sehen zu können, wo gerade Hilfe benötigt wird. Es ist wichtig, dass man keine Angst davor hat, ans Telefon zu gehen - egal, ob der Anrufer gut oder schlecht gelaunt ist. Das ist mir am Anfang recht schwer gefallen. Da war es sehr schön, Rückendeckung von den Kollegen zu bekommen.

Man sollte auf den Anrufer eingehen können, Einfühlungsvermögen aufweisen und höflich, aber gleichzeitig auch verbindlich auftreten. Zudem muss man sorgfältig und gewissenhaft arbeiten, die Dinge auch einmal hinterfragen. Man sollte belastbar sein, Geduld und Beharrlichkeit mitbringen. Als Kaufmann sollte man ein gutes Verständnis für Zahlen und darüber hinaus Organisationstalent haben.

EDV/MS-Office-Kenntnisse gehören genauso zum Handwerkszeug, wie Englischkenntnisse.

Haben Sie Fragen zum Thema Ausbildung bei Götsch?
Dann senden Sie uns gerne eine Email an info@goetschgmbh.de mit dem Betreff „Ausbildung“. Oder Sie rufen uns unter der Telefonnummer (06103) 69750 0 an.